Begrenzung als Freiheit. Warum ich Editionen schließe
- Kai Klostermann
- 31. Dez. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Freiheit entsteht für mich nicht durch unbegrenzte Möglichkeiten, sondern durch bewusste Entscheidungen.

Jedes Bild ist ein Stück Freiheit.
In einer Welt der endlosen digitalen Reproduzierbarkeit suche ich nach dem Wert des
Greifbaren. Nach Verbindlichkeit. Nach Entscheidung.
Künstlerische Arbeit bedeutet für mich nicht nur, ständig Neues zu schaffen, sondern das Bestehende bewusst zu begrenzen.
Mein Portfolio als lebendiger Organismus
Damit jedes Werk die Aufmerksamkeit und handwerkliche Präzision erhält, die es verdient (ChromaLuxe & Artbox-Rahmung), halte ich mein Portfolio fokussiert. Es ist kein statischer Katalog, sondern ein Spiegel meiner aktuellen künstlerischen Phase.
Wenn eine neue Serie entsteht, bedeutet das konsequent: Ein anderes Motiv verlässt
meine aktive Kollektion.

Final Edition – der Moment des Übergangs
Werke, die meine aktive Kollektion verlassen, verschwinden nicht. Sie treten in einen
Übergang ein.
In der FINAL EDITION wird jedes Motiv nur noch ein einziges Mal gefertigt. Dieses finale
Exemplar trägt das Siegel Final Print – Archived Edition.
Wird dieses Exemplar vergeben – oder der Übergang bewusst beendet – schließe ich die
Edition. Das Motiv verschwindet aus der Galerie und wird vollständig in mein Archiv
überführt.
Dieser Prozess garantiert zweierlei: meine künstlerische Weiterentwicklung und die
Seltenheit jedes Werkes.
Der Atelier-Kreis
Um diesen Wandel nicht nur zu zeigen, sondern zu teilen, habe ich den Atelier-Kreis ins
Leben gerufen. Mitglieder erfahren zuerst von neuen Arbeiten und bevor Werke in die
FINAL EDITION übergehen.





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